Erleben Sie in diesem Jahr ein ganz besonderes Weihnachtsfest an St. Johannis-Harvestehude. Zwischen Heiligabend und Epiphanias erklingt das Weihnachtsoratorium wieder so, wie es von Bach ursprünglich geplant war: Sechs Kantaten in sechs Festgottesdiensten.

Zwei Wochen erfüllt von Bachs Musik, dargeboten von wunderbaren Solistinnen und Solisten, dem Barockorchester Elbipolis und Sängerinnen und Sängern unserer Chöre, eingebettet in unsere feierlichen Gottesdienste. Alle sind eingeladen, bei freiem Eintritt diesem musikalischen Fest beizuwohnen.

Teil I: 24.12. 23 Uhr
Teil II: 25.12. 11 Uhr
Teil III: 26.12. 11 Uhr
Teil IV: 31.12. 18 Uhr
Teil V: 1.1. 18 Uhr
Teil VI: 8.1. 11 Uhr

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Am 17. Dezember führen das Vokalwerk Hamburg und der Chor St. Johannis in St. Johannis-Harvestehude gemeinsam unter Leitung von Christopher Bender Monteverdis Marienvesper auf. Claudio Monteverdi schrieb 1610 das Stück, welches Musikhistoriker später als Quantensprung beschreiben, als das Schlüsselstück, das die Tür von der Renaissance in den Barock öffnete. Es heißt, mit der „Marienvesper“ habe Monteverdi 50 Jahre musikalische Entwicklung übersprungen. Seine Vesper sprengt alle Formen und ist weit mehr als liturgische Musik. Es ist zu lesen, dass es sei die „größte musikalische „Leistungsschau“ vor Bachs h Moll Messe sei. Die Festlichkeit und barocke Klangpracht machen das Stück zu einem beliebten Konzertstück für die Weihnachtszeit. Nach elf Jahren wird erklingt es endlich wieder in der Kirche St. Johannis-Harvestehude, die mit ihrer außergewöhnlichen Akustik dafür wie gemacht ist.

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Mitwirkende:
Magdalena Podkoscielna und Annika Sophie Mendrala, Sopran
Daniel Schreiber und Jan Kobow, Tenor
Felix Rumpf und Lukas Gerber, Bass
Vokalwerk Hamburg und Chor St. Johannis
Elbipolis Barockorchester Hamburg
Christopher Bender, Leitung

Unsere Gegenwart der letzten Jahre ist geprägt von Krisen. Tagtäglich strömen unzählige schnelle Eindrücke auf uns ein und beeinflussen unsere Weltwahrnehmung sowie unser Verhältnis zur Zukunft. Während die Zeichen der Zeit nach Reflexion und Veränderung rufen, machen sich Gefühle von Übersättigung und Überforderung breit.

Mit seinem – visuell von einer außergewöhnlichen Lichtinstallation begleitetem – Programm „Lights in the Dark“ möchte das Keno Harriehausen Quartet diesen Zustand richtungsloser Apathie überwinden. Dafür öffnen die vier Musiker*innen Fenster in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts und damit in eine Epoche, in der ebenfalls große Umbrüche geschahen und individuelle wie gesellschaftliche Vorstellungen und Lebensentwürfe vollumfänglich neu gedacht werden mussten.

So eröffnet sich ein größerer Kontext und die Frage: wo stehen wir heute? Gefühle, Erfahrungen und Ideale, die große Komponisten wie Ravel, Bartok oder Shostakovich zu jener Zeit in ihrer Musik verarbeiteten, werden vom Quartett in der direktesten Ausdrucksform des Moments aufbereitet: der Improvisation. Was passiert, wenn sich Musiker*innen aus unserer heutigen Zeit die Freiheit nehmen, Klänge jener Epoche zu ergründen, um nach dem zu suchen, was uns heute damit verbindet?

Dieses musikalische Ineinanderragen von Vergangenheit und Gegenwart wird untermalt von einer eindrücklichen Lichtinstallation, die die Fenster in frühere Zeiten versinnbildlicht. Dabei fällt Licht durch Bleiglas auf Dunkelheit – und offenbart doch eine unglaubliche Vielfalt an Farben.

„Lights in the Dark“ – ein Abend, der Raum geben soll, Gefühle und Sorgen, die Menschen seit jeher angesichts sich wandelnder Zeiten befallen, anzunehmen, zu verarbeiten und loszulassen, um der Gegenwart mit ihren Herausforderungen und Chancen mit offenem Blick begegnen zu können.

„Musik mit ungeheurer Sogwirkung… Farbenreicher und innovativer Jazz mit Ausflügen in Richtung Schostakowitsch, Reger und Ravel.“ – ZDF Kultur

„…es ist unmöglich nicht von der internationalen Natur des Quartets gepackt zu werden… Aufgeschlossenheit, Offenherzigkeit sind allumfassend in der Art und Weise wie das Quartett wählt seine Musik zu machen…“ – LondonJazz News (UK)

„Klangwelten verbinden sich erfolgreich im Keno Harriehausen Quartet – ein neuer Vorschlag für die oft knifflige Überbrückung des Kammerjazz… eine Gruppe exzellenter Musikerinnen und Musiker…“ – Downbeat (USA)

 

Keno Harriehausen Quartet

Kārlis Auziņš (LV) – Saxofon
Maya Fridman (NL) – Cello
Andris Meinig (D) – Kontrabass
Keno Harriehausen (D) – Piano

VVK 20€/15€ I AK 22€/17€

Hier geht es zum Vorverkauf: TICKETS

 

In Zusammenarbeit mit MBF Filmtechnik GmbH und Lennox Witt für Beleuchtung* und Bühnenbild.

*In Anbetracht der aktuellen Situation werden für die Lichtinstallation ausschließlich LED-Leuchten genutzt, um einen geringen Energieverbrauch der Veranstaltung zu gewährleisten.

http://kenoharriehausen.com
https://mbf.de

Konzert am 10. November 22 um 19 Uhr

Carl Philipp Emanuel Bach (1714-1788) – Konzert für Cembalo und Streicher in e-Moll Wq. 15
Johann Bernhard Bach (1676-1749) – Ouvertüre in G für Streicher Nr. 2
Johann Georg Albrechtsberger (1736-1809) – Konzert für Altposaune und Streicher in B

»Ein Posaunenkonzert bleibt immer eine unglückliche Aufgabe. Der Bär ist nicht zum Tanzen, wohl aber zum Brummen gemacht…«, so schrieb ein Kritiker im 19. Jahrhundert wenig schmeichelhaft über die Aufführung eines Solokonzertes für Posaune.

Ob die Posaune aber nicht vielleicht doch gewisse tänzerische Qualitäten besitzt, das können die Besucher des Konzertes von GlossArte am besten selbst beurteilen. Denn hier kommt, mit dem Posaunenvirtuosen Juan Gonzáles Martínez, unter anderem ein Posaunenkonzert von Johann Georg Albrechtsberger zur Aufführung, das heute zu den beliebtesten Werken dieses Komponisten gehört, der seinerzeit vor allem für die Salzburger Hofkapelle schrieb.

Dass jedenfalls ein Cembalo tänzerische Fähigkeiten besitzt, das dürfte auch im 19. Jahrhundert niemand bestritten haben, und Tastenvirtuosin Lea Suter wird das in diesem Programm mit einem Cembalokonzert von Carl Philipp Emanuel Bach einmal mehr unter Beweis stellen. Das Besondere dabei: Sie spielt hier auf einem neuen 16’-Cembalo, wie es möglicherweise auch Carl Philipp Emanuel selbst im Sinne hatte, als er sein Concerto in e-Moll für die Berliner Hofkapelle schrieb.

Dieses besondere Instrument wird aber auch einer Ouvertüre Johann Bernhard Bachs einen ganz speziellen Continuo-Klang verleihen. Sie gehört zu den wenigen erhaltenen Werken dieses Großcousins von Johann Sebastian Bach und verdient es unbedingt, auch in unserer Zeit häufiger zu erklingen.

Freuen Sie sich also auf ein Konzert mit einem ganz besonderen Klangspektrum, aus dem Sie — soviel sei dann doch schon verraten… — zweifelsohne tänzerisch beschwingt nach Hause gehen werden!

Eintritt frei – Kollekte erbeten

Duo GlossArte:

Juan Gonzalez Martinez, Altposaune
Lea Suter, 16-Fuss Cembalo

Concerto Ispirato:

Iris Maron, Violine
Julia Lörinc, Violine
Mareike Neumann, Viola
Verena Spies, Violoncello
Juan Diaz, Violone

Das Vokalwerk Hamburg unter der Leitung von Christopher Bender gestaltet gemeinsam mit der Theaterklasse des Helmut-Schmidt-Gymnasiums Wilhelmsburg ein Konzert, das an das Weltkriegsende vor 77 Jahren und an die aktuellen Grauen des Krieges erinnert.

 

Wir freuen uns sehr, dass die Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank ein Grußwort sprechen wird. Damit unterstützt sie uns in unserer Arbeit, einen kulturellen Beitrag für die Stadt Hamburg zu leisten und mit diesem besonderen Programm auf die Gräuel des Krieges, dem Millionen Menschen zum Opfer fielen, hinzuweisen. Die jüngsten Ereignisse in der Ukraine, aber auch in Syrien, Afghanistan, Mali und anderen Länder des afrikanischen Kontinents machen das Gedenken und die Warnung vor Krieg aktueller und wichtiger denn je.

Solistin des Abends ist Annika Mendrala, die das eindrückliche Kaddisch von Maurice Ravel singt und zudem maßgeblich an der Konzeption des Abends beteiligt war.

Mit Hans Gal und Paul Ben-Haim erklingen zwei jüdische Komponisten, die in der Zeit des Nationalsozialismus nur durch Flucht ihr Leben retten konnten und deren Werke in Deutschland geächtet wurden. Francis Poulencs Zyklus „Un soir de neige“ und Rudolf Mauersbergers eindrückliche Motette „Wie liegt die Stadt so wüst“ spiegeln unmittelbar die Eindrücke des Krieges, während die Kompositionen von Heinrich Schütz und Arvo Pärt Visionen des Friedens schildern.

 

Am Helmut-Schmidt-Gymnasium in Wilhelmsburg lernen Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichen kulturellen und sozialen Hintergründen. In der Theaterklasse von Hédi Bouden entwickeln die Jugendlichen Konzepte, sich kreativ mit dem Thema Krieg auseinander zu setzen. Der Musik werden die Schülerinnen und Schüler Lesungen und Performances gegenüberstellen.

 

Eintritt: 12 €

Karten im Vorverkauf bei der Konzertkasse Gerdes (040/453326) oder DIREKT HIER.