Hörspiel „Kalavryta“

Förderverein St. Johannis-Harvestehude fördert das Projekt zum Gedenken an das Massaker.

Am 13.12., dem Jahrestag des größten Massakers auf dem Peloponnes durch die deutsche Wehrmacht, veröffentlicht die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg in Zusammenarbeit mit dem Förderverein St. Johannis-Harvestehude, der Kirchlichen Gedenkstättenarbeit Neuengamme/Ev.-Luth. Kirchenkreis Hamburg-Ost und dem Mahnmal St. Nikolai das Hörspiel „Kalavryta“. Es thematisiert ein als „Rachefeldzug“ getarntes Massaker in der Gegend von Kalavryta, einer griechischen Kleinstadt im Norden des Peloponnes, im Jahr 1943. Bei der Vergeltungsaktion für 80 getötete Wehrmachtssoldaten, wurden viele hundert Zivilisten ermordet, Ortschaften und Klöster geplündert und zerstört. Die Spuren dessen sind bis heute lebendig, was 2017 auch Anlass einer Reise von Jugendlichen unserer Gemeinde war, die mit ihren Erfahrungen und einigen Klischees neben Sprecherinnen und Sprechern wie Rolf Becker oder Sabine Waffender im Hörspiel zu Gehör kommen. Regie führten Constantin Gröhn, der bis 2019 Pastor unserer Gemeinde war, und Lasse-Marc Riek.