Musik aus Krieg und Frieden

Konzert am 8. Mai zu 77 Jahren Kriegsende mit dem Vokalwerk Hamburg und Schüler:innen aus Wilhelmsburg
Kantor und Organist

Christopher Bender

Das Vokalwerk Hamburg unter der Leitung von Christopher Bender gestaltet gemeinsam mit der Theaterklasse des Helmut-Schmidt-Gymnasiums Wilhelmsburg ein Konzert, das an das Weltkriegsende vor 77 Jahren und an die aktuellen Grauen des Krieges erinnert.

 

Wir freuen uns sehr, dass die Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank ein Grußwort sprechen wird. Damit unterstützt sie uns in unserer Arbeit, einen kulturellen Beitrag für die Stadt Hamburg zu leisten und mit diesem besonderen Programm auf die Gräuel des Krieges, dem Millionen Menschen zum Opfer fielen, hinzuweisen. Die jüngsten Ereignisse in der Ukraine, aber auch in Syrien, Afghanistan, Mali und anderen Länder des afrikanischen Kontinents machen das Gedenken und die Warnung vor Krieg aktueller und wichtiger denn je.

Solistin des Abends ist Annika Mendrala, die das eindrückliche Kaddisch von Maurice Ravel singt und zudem maßgeblich an der Konzeption des Abends beteiligt war.

Mit Hans Gal und Paul Ben-Haim erklingen zwei jüdische Komponisten, die in der Zeit des Nationalsozialismus nur durch Flucht ihr Leben retten konnten und deren Werke in Deutschland geächtet wurden. Francis Poulencs Zyklus „Un soir de neige“ und Rudolf Mauersbergers eindrückliche Motette „Wie liegt die Stadt so wüst“ spiegeln unmittelbar die Eindrücke des Krieges, während die Kompositionen von Heinrich Schütz und Arvo Pärt Visionen des Friedens schildern.

 

Am Helmut-Schmidt-Gymnasium in Wilhelmsburg lernen Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichen kulturellen und sozialen Hintergründen. In der Theaterklasse von Hédi Bouden entwickeln die Jugendlichen Konzepte, sich kreativ mit dem Thema Krieg auseinander zu setzen. Der Musik werden die Schülerinnen und Schüler Lesungen und Performances gegenüberstellen.

 

Eintritt: 12 €

Karten im Vorverkauf bei der Konzertkasse Gerdes (040/453326) oder DIREKT HIER.